Job kündigen

Job kündigen: Tipps für Ihr Vorgehen

Thomas Hoffmann Bewerbungstipps Leave a Comment

Ihr Aufgabenbereich gehört überholt, Ihr Vorgesetzter ist ein Choleriker, Sie möchten sich beruflich umorientieren oder mehr gefordert werden, Sie ziehen um. Kurzum: Für die Beendigung Ihres aktuellen Arbeitsverhältnisses ist die Zeit gekommen. Wie Sie sicher und zugleich respektvoll Ihren Job kündigen, erläutere ich Ihnen im folgenden Beitrag.

Bevor Sie loslegen: Seien Sie fair

Als Arbeitnehmer sollten Sie erst kündigen, sobald Sie Ihren neuen Arbeitsvertrag unterschrieben haben. Natürlich unter Berücksichtigung Ihrer Kündigungsfrist im aktuellen Job. Oft entsteht ab dem Zeitpunkt des Ausspruchs Ihrer Kündigung eine abgekühlte Atmosphäre zwischen Ihnen und Ihrem aktuellen Arbeitgeber. Je später Sie dieses Thema also ansprechen, desto kürzer dauert diese Phase der gewissen Distanz an.

Nichtsdestotrotz empfehle ich Ihnen, das Kündigungsgespräch zu Ihrem Arbeitgeber zu suchen. Wortlos die Kündigung auf den Tisch zu legen, ist nicht fair. Pflegen Sie eine positive Beziehung zu Ihrem Chef, nehmen Sie sich die Zeit und erläutern ihm die Gründe, welche Sie zum Job kündigen bewegt haben. Nur so hat er die Chance zu reflektieren und möglicherweise interne Konsequenzen aus Ihrem Feedback zu ziehen. So zeigen Sie Menschlichkeit und Wertschätzung und tragen dazu bei, im Guten auseinanderzugehen.

Wenn sich allerdings schon abzeichnet, dass sich die Fronten verhärten, stehen die Formalitäten im Vordergrund. Das heißt Ihr fristgerecht eingereichtes Kündigungsschreiben ist hier wichtig, um weitere Streitigkeiten zu vermeiden.

Job kündigen: Kündigungsfristen beachten!

In der Probezeit ist die Kündigungsfrist von zwei Wochen zu jedem beliebigen Tag möglich. Darüber hinaus können Sie gesetzlich mit einer vierwöchigen Kündigungsfrist zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats kündigen. Schauen Sie am besten einmal nach, was in Ihrem Arbeitsvertrag steht – diese 4-wöchige Frist kann sich nämlich beiderseits verlängern. In Zweifelsfällen: Suchen Sie sich professionellen, juristischen Rat und nehmen Sie diesen in Anspruch.

Besonderheiten stellen der Vertriebsbereich und allgemein Jobs auf Projektbasis dar. Im Vertriebsbereich ist die Freistellung nach einer Kündigung häufig der Fall. Das liegt daran, dass Aufträge oder Kunden nach Kündigung für den Nachfolgejob mitgenommen oder abgeworben werden können. Je nach Projektlaufzeit und Verhältnis zum aktuellen Arbeitgeber kann außerdem auch immer ein gesonderter Kündigungszeitpunkt miteinander vereinbart werden. Im Ingenieursbereich ist Letzteres tatsächlich häufig vorzufinden, denn das aktuelle Projekt zufriedenstellend abzuschließen, ist oft auch im Sinne des kündigenden Ingenieurs.

Im Anschluss: Auf Nimmerwiedersehen?

Wie bereits im ersten Abschnitt zum Kündigungsgespräch mit Ihrem aktuellen Arbeitgeber erwähnt, sollten Sie Letzterem fair und respektvoll gegenübertreten. Auch wenn der Zeitpunkt Ihrer Kündigung bereits bekannt ist – arbeiten Sie bis zu Ihrem letzten Tag engagiert weiter. Sie möchten ja sicherlich auch ein einwandfreies Arbeitszeugnis, nicht wahr? Außerdem ist an der altbekannten Floskel doch so oft etwas dran: Man sieht sich im Leben bekanntlich immer zweimal!

In diesem Sinne: Denken Sie bei Ihrer Jobkündigung langfristig und genießen Sie Ihren Start in Ihren neuen Job.

Geschäftsführer

Als gelernter Ingenieur begeistern mich Technik und Naturwissenschaften. Mit Gleichgesinnten zusammen-zuarbeiten und ihnen ihren Wunsch-Job zu ermöglichen, ist Kern meiner Selbstständigkeit mit BS Hoffmann. Denke ich mal nicht an die Arbeit, treibe ich gerne Sport (Windsurfen), lese oder höre Musik.

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